Das Programm für das festival contre le racisme 2009 an der Universität Potsdam
Samstag, 6. Juni – 10.30 Uhr
Rhetorikseminar: Rhetorisch aufrüsten
Nervös bei Präsentationen, schwach in der Stimme, schlapp gegen platte Argumente? Mit uns rhetorisch aufrüsten! Das genaue Programm im Internet
Universität Potsdam, Campus Griebnitzsee, Haus 6 Hörsaal H06 – Eintritt frei Veranstalter: Wortgefechte Hochschul-Debattierclub e.V.
Montag, 8. Juni 20.00 Uhr
HARTMUT KRUG – trio mit solo gitarre und violine
Liedermacher aus Dresden, der im Rahmen des festival contre le racisme auftritt. Hartmut Krug befasst sich seit Jahren mit dem Phänomen des Rechtsextremismus in den neuen Bundesländern und verarbeitet es neben anderen hauptsächlich in diesem Raum angesiedelten Sujets in seinen Liedern. Von seiner Webseite (Klick aufs Bild): „Der in Thüringen geborene Schauspieler und Liedermacher begann nach der Beschäftigung mit Wladimir Wyssozki und einigen Nachdichtungen seiner Lieder ab 1986 auch mit eigenen Texten abseits der großen Podien, in den profanen und kirchlichen Einrichtungen des Ostens aufzutreten. Das letzte Konzert dieser Zeit fand am 14. September 1989 in der Ev. Kirche Gera-Lusan statt. Nach der Wende hängte Krug die Gitarre einstweilen an den berühmten Nagel und arbeitete als Schauspieler, Regisseur und Übersetzer an deutschen und tschechischen Theatern. Und er ging auf Reisen: Frankreich, Niederlande, Ukraine, Tschechische Republik, Portugal und Brasilien. Schließlich blieb er mehrere Jahre im Ausland, wo ab 2002 neue Texte entstanden. Mit dem nötigen Abstand lässt Krug die großen Themen, wie Identität und Mentalität, Krieg und Frieden, Kaufen und Ausverkauf in seine Lieder einziehen, die die Alltagskultur im wiedervereinigten Deutschland spiegeln. Live begleitet wird Krug von seiner Akustik-Band, bestehend aus Sologitarre, Violine, Akkordeon, Cello und Schlagzeug.“
Studentisches Kulturzentrum, Hermann-Elflein-Straße 10 – Eintritt frei Veranstalter: AStA der Universität Potsdam
Mittwoch, 10. Juni – 21.00 Uhr
Konzert: SKIN DIARY
Skin Diary sind eine extrem coole Rock-Combo aus Berlin (+ Iran, Sizilien, …), die ihren Stil selbst als „Powerpop“ bezeichnen. Die Band mit Migrationshintergrund vertextet neben einer Reihe von gesellschaftlichen Themen auch die Problematik der Flüchtlingspolitik. Von ihrem MySpace-Auftritt: „Umzingelt von Bio-Bürgern, schmierigen Kothaufen und asymmetrischen Frisuren tanzen für Euch Mrs. Clockwork Orange, der sizilianische Glitter Alien, der Typ aus dem Wohnkomplex 2 und der persische Zappa-Klon seit 2004 auf dem offensichtlichen Mittelpunkt der Welt: Berlin-Friedrichshain.“
Studentisches Kulturzentrum, Hermann-Elflein-Straße 10 – Eintritt frei Veranstalter: AStA der Universität Potsdam
Donnerstag, 11. Juni – 21.00 Uhr
Jamaikanischer Abend
Dewr sagenumwobene Länderabend im nil StudentInnenkeller in dieser Woche ganz im Zeichen des geliebten Karibikstaates. Tanz und Begegnung für alle!
Nil StudentInnenkeller, Campus Neues Palais Haus 11 Veranstalter: Nil e.V.
Freitag, 12. Juni – 16.00 Uhr
100% KRISENFEST – DAS SOMMERFEST DER POTSDAMER HOCHSCHULEN
Mit dabei Klartext, Die Ciaoceskos, Berlin Boom Orchestra, Brockdorff Klang Labor, Virginia jetzt! und EL*KE… Mehr unter www.hochschulensommerfest.de.
Universität Potsdam, Campus Griebnitzsee – Eintritt frei Veranstalter: AStA der Universität Potsdam, AStA der Fachhochschule Potsdam, StuRa der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolff“
Samstag, 13. Juni – 14.00 Uhr
6. Interkulturelles Kinder- und Begegnungsfest
Der studentische Kulturverein NiL e.V. lädt euch Kinder und Erwachsene aller Nationen und Kulturen ein, mit uns einen Nachmittag zum Begegnen, Spaß haben und Spielen zu verbringen. Mehr Informationen unter www.planet-nil.de
Universität Potsdam, Sportplatz auf dem Campus Neues Palais Veranstalter: Nil e.V.
HINWEIS
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Das Programm des festival contre le racisme 2009 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Mittwoch, 3. Juni
Info- & Mobilisierungsveranstaltung zur Demo in Ingelheim
„Frontex Revisited. Die europäische Grenzschutzagentur“ 19.30 Uhr, P204 (Philosophicum Uni Mainz)
Samstag, 6. Juni
Demonstration gegen Abschiebeknast Ingelheim
14.00 Uhr, Busbahnhof Ingelheim
Montag, 8. Juni
Info-Meile
Forum, ab 10.00 Uhr. Lesung mit Noah Sow. 21.00 Uhr Taberna Academica
Dienstag, 9. Juni
Open-Air-Kino „Tor zum Himmel“
21.00 Uhr, Q-Kaff
Mittwoch, 10. Juni
Vortrag: Themen der Rechten – Themen der Mitte
Vortrag mit anschließender Diskussion 18.30 Uhr, P204 (Philosophicum Uni Mainz)
Mittwoch, 10. Juni
„Afrika Party contre le racisme“
mit DJ Miss elee C und DJ Alex 22.00 Uhr, Studihaus (Campus)
Samstag, 13. Juni
Fußballturnier: „Kicken gegen Rassismus“
Das 3. BG Turnier 10.30 Uhr bis 19.00 Uhr, Heinz Lemb Weg (Mainz-Hechtsheim)Abschlussparty „Danse contre le racisme“ 22.00 Uhr, Voodoo Lounge (Gärtnergasse 4/Nähe Hbf)
Donnerstag, 18. Juni
Benefizkonzert: „Rock My Boat“
Anlässlich des Flüchtlingstages am 20. Juni gibt die Amnesty International Hochschulgruppe, mit ‚Benlammin’und ‚Sir Toby’ als Vorgruppe, ein Benefizkonzert. 20.30 Uhr, Studihaus (Campus)
Vortrag zur Menschenrechtssituation in Deutschland: Tibor Sturm berichtet…
„Der Rapper Tibor Sturm (Brothers Keepers) wird im Dezember 2005 von sechs Neonazis angegriffen und verprügelt – 2008 saß er deshalb im Gefängnis. Er berichtet von seinen Erfahrungen als Schwarzer Deutscher, der in einem mehrheitsgesellschaftlich weißen Umfeld in Bayern aufwuchs.“ Ort: AStA Café (Universitätsstr. 16b)
9. Juni 2009, 18.00 Uhr
Diskussionsrunde: Migration & Integration & Sport
Teilnehmende: Tayfun Keltek (LAGA NRW und Sportlehrer), Prof. Wolf Bukow (Soziologe Uni Köln), Ronald Noak (Flutlicht e.V.), Klaus Jahn (Westdeutscher Fußball- und Leichtathletikverband) – Moderation: Jochen Leufgens (SportInside, WDR) Ort: AStA Café (Universitätsstr. 16b)
10. Juni 2009
Ganztägiger Aktionstag auf der Open Air-Bühne
Ort: Vorplatz der Universität, Albertus-Magnus-Platz
10. Juni 2009, 13.30 Uhr
Diskussionsrunde: Die deutsche Asyl- und Flüchtlingspolitik
Teilnehmende: Karl Kopp (ProAsyl), Ingrid Hack (MdL NRW, SPD) und weitere, Moderation: Bojana Beste (Cosmo TV, WDR) Ort: Bühne auf dem Albertus-Magnus Platz
10. Juni 2009, 18.30 Uhr
Konzert auf der Open Air-Bühne
mit: Die große Olli Schulz Show, Angelika Express, u.a. Ort: Albertus-Magnus Platz
Das Programm des festival contre le racisme2009 an der Georg-August-Universität Göttingen
10. Juni 2009
„Skinhead Attitude“
„Skinhead Attitude“ ist die erste weltweite Darstellung der Skinhead-Bewegung von ihrer Entstehung in den Arbeitervierteln bis hin zur Politisierung und radikalen Spaltung der Szene. Regisseur Daniel Schweizer begleitet in „Skinhead Attitude“ das 22-jährige Skingirl Karole auf eine Reise durch alle Kontinente in denen sich die Subkultur auf unterschiedliche Art und Weise von England aus verbreitet hat. Von den jamaikanischen Wurzeln und dem schwarzen Musiker Laurel Aitken bis zu Straßenschlachten linker Skinheads mit der Staatsgewalt in Polen. Von der antirassistischen „S.H.A.R.P.“-Bewegung mit Roddy Moreno und seiner Band „The Oppressed“ bis zu faschistischen Gruppierungen wie „Blood & Honour“ und „Combat 18“. Ein musikalisches Road-Movie über eine seit fast 40 Jahren bestehende Jugendbewegung, die in dem öffentlichen Bewusstsein seit Mitte der 80er Jahre meist einseitig als extremistische Neonazis die Gemüter polarisiert und dabei mit Oi!, Ska und dem eigentlich unpolitischen „Way of Life“ so viele andere Gesichter hat. Vertigo, 17.00 Uhr – Eintritt frei
11. Juni 2009
„Das Versteckspiel – Symbole, Codes und Lifestyle“
Vortrag von Michael Weis Das Hakenkreuz kennen alle, den Gruß „Heil Hitler“ auch. Doch was macht man, wenn solche Inhalte versteckt werden, wenn aus „Heil Hitler“ die Zahlenkombination 88 wird? Der Sportlehrer freut sich vielleicht, dass seine Schützlinge auch in der Freizeit Basketball-Shirts tragen. Und die Nummer 88 ist sicherlich ein bekannter Profisportler, den er nur nicht kennt. Was für Außenstehende unauffällig wirkt, hat für diejenigen, die sich auskennen, die Jugendlichen, eine enorme Bedeutung. Die mehr als 120 bekannten Zeichen, die verdeckt oder offen eine politische Orientierung nach rechts mitteilen, sind für die meisten Erwachsenen eine Fremdsprache. Sie sind jedoch nicht nur Erkennungsmerkmal für Gleichgesinnte und vermitteln ein Gruppengefühl, sie transportieren auch eine politische Botschaft. Ähnlich neonazistischer Musik, bei der der Musikstil kein eindeutiges Indiz für die politische Ausrichtung der Band ist, kann ein unscheinbares Symbol eine große Bedeutung für seinen Träger haben. Politische Symbole sind nichts anderes als die komprimierte Darstellung der wesentlichen Grundsätze einer Weltanschauung. Ihre Wiedergabe vermittelt einen bestimmten Inhalt, eine Deutung, oder ist gerade bei jugendlichen Trägern erst einmal „nur“ Ausdruck eines Gefühls. Das Gefühl des „Rechtsseins“ steht im Vordergrund und schließt einen ausformulierten, politischen Inhalt nicht zwingend mit ein. Die politische Botschaft kann sich in der Aufwertung des Eigenen und der Ablehnung alles Fremden erschöpfen. Der Vortrag beleuchtet die Codes und Symbole rechter Jugendlicher und ihren Zusammenhang mit einem Lifestyle, zu dem auch bestimmte Markenkleidung gehört. Vertigo, 18.30 Uhr – Eintritt frei
11. Juni 2009
Party „World Music Explosion“
Wir haben drei DJ’s angeheuert, die aus den verschiedensten Musik-Genre auflegen werden.(Raggaeton, Lattin, House, Raggae, Dancehall, Kwaito, Soul, HipHop, Electro, Salsa, Afro Beat, Funk). Cocktails werden 3 Euro kosten. Für ausländische Studierende gibt es vergünstigten Eintritt (2 Euro). Normal 4 Euro. Beginn im Vertigo ist um 22.00 Uhr
Das Programm des festival contre le racisme2009 an der Fachhochschule Düsseldorf
Montag 08.06.09
Vortrag zum Thema „Sicherheitsbefragungen – notwendige Terrorprävention oder diskriminierender Generalverdacht?“
Ort: Universitätscampus Gebäude 24.21 VV-Raum Zeit: 19.30 Uhr
Dienstag 09.06.2009
Ausstellung und Vortrag zum Thema Frauen-Abschiebeknast Neuss und Abschiebeflughafen Düsseldorf
in Kooperation mit der Antifa Neuss
Ort: ZAKK, Fichtenstraße 40 Zeit: 19.00 Uhr
Mittwoch 10.06.09
Film „Düsseldorf Theresienstadt 50,- Reichsmark“
…über die Deportation der Juden in Düsseldorf 1941-42 danach Diskussion zum Thema Gedenkstättenpolitik u.a. mit der Filmemacherin Renate Günther-Greene
Herzlich Willkommen beim „festival contre le racisme“. Dieses Event ist die grösste Veranstaltung an der Technischen Universität Dresden gegen Rassismus und gegen Diskriminierung. Das ist die Woche um Gesicht zu zeigen und Zeichen zu setzen. Mit Kultur, Politik, kulinarischen Genüssen, Sport und Party. Sei dabei!
Wer sind eigentlich die ausländischen Menschen in unserer Stadt
Ein Abend zum Thema Migration in Dresden Referent: Andreas Naumann (Stadtrat DIE LINKE) Gelungene Migration in Dresden! Alle MigrantInnen sind hier herzlich willkommen! Sie werden mit Blumen und Handkuss von der Oberbürgermeisterin persönlich empfangen! Ist das die Wahrheit? Wie viele MigrantInnen leben in Dresden? Wo kommen sie her? Warum sind sie hier? Wie leben sie und wie stellen sie sich ihre Zukunft vor? Statistiken, Zahlen, Schicksale. Ein Überblick mit vielen typischen und untypischen Beispielen. Veranstalter: Linke SDS, www.linke-hsg-dresden.de
Die Rückführung von VertragsarbeiterInnen sowie der erzwungene Abbruch des Studiums vieler ausländischer Studierenden war die Geburtsstunde von Vereinen und Gruppen, die die Unterstützung von MigrantInnen und die Vertretung ihrer Interessen zu ihren eigenen Aufgaben machten. Gestützt auf die Erfahrungen zivilgesellschaftlicher Strukturen aus dem Westen und durch das wachsende Engagement von Deutschen und MigrantInnen vor Ort wuchsen die Strukturen für die Interessenvertretung von MigrantInnen in den neuen Bundesländern. Es brauchte viele Lehrjahre bis erkannt wurde, dass bei aller Bedeutung von partiellen Verbesserungen in vielen Einzelbereichen in der Kommune, die gleichberechtigte Partizipation der MigrantInnen am gesellschaftlichen Leben die Voraussetzung für eine demokratische Integration darstellt. Referenten: Nabil Yacoub, ehemaliger Vorsitzender, Ausländerrat Dresden, Dimitrios Ambatielos, Vorsitzender, Ausländerbeirat Dresden Moderation: Elke Zimmermann (Stadtrat, Bündnis 90/DIE GRÜNEN)
Eintritt frei International Coffee Hour Gehen oder bleiben? – Vom Können und Müssen…
Ausländische Studierende und Flüchtlinge in Dresden
Viele verlassen ihr Land und kommen nach Deutschland. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Für einige ist es der Wunsch, ein Studium zu absolvieren. Andere flüchten vor Umständen in ihrem Heimatland, die ihnen kein würdiges Leben ermöglichen. Wir möchten mit ausländischen Studierenden und Flüchtlingen sprechen, die nach Dresden gekommen sind. Die eingeladenen Gäste geben uns Einblick in ihren Alltag und lassen uns Dresden mit anderen Augen sehen, und damit viel Neues, Ernstes, Amüsantes und Interessantes dazu lernen. Referenten: Rayana Yumasheva, Humaira Niazi, Moussa Sangaré, Mohammad Sami Moderation: Kristin Scharschmidt Veranstalter: STUBE Sachsen • www.infozentrum-dresden.de & Kampagne gegen Ausgrenzung • www.gegen-ausgrenzung.de
SlowaCzech ist eine folkloristische Zusammensetzung von einigen aus der Tschechischen Republik und der Slowakei stammenden Studenten der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ Dresden. Ihr Repertoire umfasst hauptsächlich Volkslieder aus den südöstlichen Regionen Mährens und aus der Slowakei. Beim spontanen Musizieren kehrt diese Gruppe zu den Wurzeln der für die Regionen typischen Musikalität zurück und präsentiert temperamentvolle Lieder in einer authentischen Durchführung. Veranstalter: Studentenwerk DD, www.studentenwerk-dresden.de/internat & Stura Referat Ausländische Studierende www.stura.tu-dresden.de Musik: SlowaCzech • www.slovaczech.de
Situation Ausländische Studierende und Mitarbeiter an der TU Dresden
Studieren Erlaubt, Arbeiten nicht – Bürgerforum
Impulsreferat von Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer Geschäftsführer der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90 – DIE GRÜNEN Einer großen Zahl ausländischer Studierender in Dresden stehen verschwindend geringe Zahlen an ausländischen Beschäftigten im Mittelbau der Universitäten entgegen. Wo sind die Grenzen der Durchlässigkeit um als Ausländer im universitären Bereich arbeiten zu können? Sind hier Menschen aus anderen Ländern nur als Studenten akzeptiert, als Arbeitskräfte allerdings unerwünscht? Veranstalter: BÜNDNIS 90 – DIE GRÜNEN www.gruene-fraktion-sachsen.de & Stura, Referat Ausländische Studierende, www.stura.tu-dresden.de
Musik, die Spass macht! Ob grooviger Jazz, cooler Funk, heißer Latin oder tanzbare Folklore – für jeden ist das Richtige dabei! Lasst euch bei Bier oder Wein gut unterhalten und genießt die laue Sommernacht… Veranstalter: Kulturbüro des Akademischen Auslandsamtes, www.tu-dresden.de/kultur Musik: Los Spontanos www.myspace.com/losspontanos
Samstag, 13. Juni, 22.00 Uhr Ort: Club New Feeling, Budapesterstr. 24
FESTIVALFETE
Eintritt 1,- Euro Studenten bis 23.00 Uhr, danach 2,- die Hälfte davon kommt dem Sächsischen Flüchtlingsrat zugute Die Musik verbindet… Treffpunkt am Ende der Festivalwoche ist der Club New Feeling! Seit 4 Jahren bietet der CNF für Studierenden aus allen Nationalitäten ein buntes Programm. Hier sind alle willkommen! Die gute Stimmung ist garantiert. Für die Musik sorgt DJ REDPITCH: Black Music, House, Latin & Disco Classics. Veranstalter: CNF e.V., www.club-new-feeling.de
Sonntag, 14. Juni 2009, 11 Uhr bis 16.30 Uhr Ort: Haus der Kirche, Hauptstr. 23, Dresden
Juden, Christen und Muslime im Gespräch: Wer hat Recht? – Zum Wahrheitsanspruch der drei abrahamitischen Religionen
Teilnahmegebühr 5,- € / ermäßigt 2,50 €. Anmeldung bis 10. Juni erforderlich bei Grit Gabler, ÖIZ, Kreuzstr. 7, Dresden, Tel.: 0351 492 33 67, e-mail:
Religiös gebundene Menschen sind davon überzeugt, dass ihre Religion der richtige Weg für sie selbst ist. Wie aber verhält es sich mit dem eigenen Wahrheitsanspruch gegenüber Gläubigen einer anderen Religion und was sagen die jeweiligen Schriften dazu? Wie ist letztendlich ein Zusammenleben Menschen unterschiedlicher religiöser Überzeugung möglich? Referenten: Prof. Dr. Micha Brumlik, Universität Frankfurt am Main Dr. Harald Lamprecht, Beauftragter für Weltanschauungs- und Sektenfragen der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrates der Muslime. Veranstalter: Ökumenischens Informationszentrum e.V., Haus der Kirche Dresden Jüdische Gemeinde zu Dresden Islamisches Zentrum Dresden e.V. Türkisch-Islamische DITIB Gemeinde Dresden, Akademisch-Kultureller Dialog Dresden Die Veranstaltung wird gefördert durch den Freistaat Sachsen- Programm Weltoffenes Sachsen, den Katholischen Fonds, die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und die ACK Projekt: Weißt Du, wer ich bin
Wochenprogramme
Internationale Küche – Kulinarische Integration – Faire Preise
Mittags Neue Mensa (die ganze Woche) Wie monoton wäre unser Essen ohne „Ausländer“! Stell dir mal vor: ohne Pizza, Pasta, Kartoffel, Reis, Tomaten, Südfrüchte, und und und… Ohne Pfeffer, Paprika und all‘ die Gewürze. Ohne Kaffee und ohne Schokolade. Auf all das zu verzichten? Eine Horrorvorstellung! Veranstalter: Studentenwerk Dresden, www.studentenwerk-dresden.de/mensen
Ausstellung „Kleine Hände, krummer Rücken – Stoppt Ausbeutung“ Ort: HSZ-Foyer 158 Millionen Kinder weltweit werden zur Arbeit gezwungen – viele von ihnen unter ausbeuterischen Bedingungen. Mädchen und Jungen schuften auf Plantagen, als Dienstmädchen oder Straßenverkäufer. Sie arbeiten in der Landwirtschaft, in kleinen Werkstätten oder müssen sogar als Prostituierte ihren Körper verkaufen. Dadurch kommt es zu massiven Verletzungen der Kinderrechte (siehe: Kinderrechtskonvention, Art. 32). Besonders verbreitet ist Kinderarbeit in Asien, im Pazifikraum und in Afrika südlich der Sahara. Die Ausstellung „Kleine Hände, krummer Rücken“ ist Teil der UNICEF-Kampagne „Stoppt Ausbeutung – Gemeinsam gegen Kinderarbeit“. Mit dieser Aktion will UNICEF Kinder vor ausbeuterischer Kinderarbeit schützen und sie in die Schule bringen – in Indien, Ecuador, Burkina Faso und auf den Philippinen. Die Hochschulgruppe UNICEF Dresden will Ihnen einen inhaltlichen Überblick zum Thema ausbeuterische Kinderarbeit geben und für Ihre Fragen stehen ihre Mitglieder zur Verfügung. Veranstalter: UNICEF HG, www.unicef.de [www.unicef.de],
HINWEISE
Der jeweilige Veranstalter ist für den Inhalt und die Durchführung seiner entsprechenden Veranstaltung selbst verantwortlich. Terminliche und räumliche Änderungen vorbehalten. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Das Programm des festival contre le racisme2009 an der Universität Bielefeld
StreetArt-Workshop – Dienstag bis Donnerstag 12-16 Uhr, T1-176
Bilder sagen mehr an tausend Orten! Der StreetArt-Workshop gibt Dir die Möglichkeit, das Leben bunter, schöner und spannender zu gestalten und es auch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Nutze deine Chance kreative Energie loszuwerden und deine eigenen Ideen um- und in die Welt zu setzen. Wie im letzten Jahr sind mit Christian und Benny zwei kreative Köpfe am Start, die euch inspirieren und mit Rat und Tat Eure Kreativität zur Geltung bringen. Für Material ist ausreichend gesorgt und Vorkenntnisse stecken meistens in euch selbst. Kostenlos. Riesenspaß. Anmeldung unter:
Plakatausstellung: Kein Mensch ist illegal – Dienstag bis Donnerstag, Unihalle
Das Kölner Netzwerk „kein mensch ist illegal“ schrieb 2006 einen Plakatwettbewerb aus. Mit dem Ziel, auf die menschenverachtenden, miserablen Lebensbedingungen von illegalisierten Menschen in Deutschland aufmerksam zu machen. Außerdem sollen die Plakate zur alltäglichen Solidarität mit Menschen ohne Papiere auffordern. Über Hundert KünstlerInnen beteiligten sich am Wettbewerb und reichten fast Zweihundert Plakate ein. Seit 2007 tourt die Ausstellung durch Deutschland und bietet in ganz unterschiedlichen Bildern und Fotos Anlass zum Nachdenken über die Situation aus dieser Gesellschaft ausgegrenzter Menschen.
Film: „Zusammenprall der Zivilisationen“ – Dienstag 02.06. ab 12 Uhr, UniQ
Ein Film zu den Vorkommnissen in der spanischen Exklave Melilla im Jahr 2005. An der marokkanischen Mittelmeerküste liegt die spanische Exklave Melilla. Sie ist umgeben von hohen Zäunen. Von August bis Oktober 2005 haben Hunderte Flüchtlinge versucht, mit selbstgebauten Leitern, die drei bis sechs Meter hohen Zäune zu überwinden. Mindestens 14 Menschen kamen dabei durch Stürze ums Leben oder wurden durch Schüsse und Schläge der Grenzer getötet. Viele wurden ohne Anhörungsverfahren illegal nach Marokko zurückgeschoben. Die spanische Kinderrechtsorganisation Prodein hat Misshandlungen und illegale Abschiebungen mit diesem Film dokumentiert. Deutsche Bearbeitung: autofocus Videowerkstatt e.V. mit finanzieller Unterstützung von PRO ASYL e.V.
Film: „Leben im Zwischenraum“ – Alltag von Flüchtlingskindern in Deutschland – Dienstag 02.06. ab 14 Uhr, UniQ
Ein Film von Mischa Wilcke und Patrick Protz in Zusammenarbeit mit PRO ASYL (2007). Jährlich kommen einige hundert minderjährige Flüchtlinge ohne ihre Eltern nach Deutschland. Viele von ihnen haben in der Vergangenheit traumatische Erfahrungen gemacht. Doch der Weg zu dauerhaftem Schutz und Bleiberecht in Deutschland ist lang und steinig. In dem Film „Leben im Zwischenraum“ erzählen die beiden afghanischen Jugendlichen Ali und Saiffudin von ihrer Flucht und den Stationen, die sie nach ihrer Ankunft in Deutschland durchlaufen haben. Der Film macht deutlich, mit welchen Hindernissen und Unsicherheiten minderjährige Flüchtlinge in einer ihnen fremden Umgebung zu kämpfen haben und gibt gleichzeitig Anregung zur Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderflüchtlinge.
Die Heimattreue Deutsche Jugend e.V. war ein rechtsextremer und neonazistischer Jugendverein. War – denn er wurde zum 31.3. diesen Jahres mit sofortiger Wirkung verboten, nachdem antifaschistische Gruppen und Initiativen immer wieder auf die menschenverachtende Ideologie des steuerbegünstigten Vereins aufmerksam gemacht hatten. Die HDJ versuchte Kinder und Jugendliche nationalsozialistisch zu erziehen und zielte auf die Heranbildung einer neonazistischen „Elite“. Dies offensichtlich zu einem großen Teil zwar mit Wissen staatlicher Stellen, aber ohne, dass diese einschritten. Bereits die Vorgängerorganisation Wikingjugend wurde wegen ihrer faschistischen Ausrichtung verboten. In der Folge suchte die HDJ sich anstelle der Wikingjugend mit gleichem Inhalt zu etablieren. Die Gefahr einer weiteren Nachfolge besteht nun auch nach dem Verbot der HDJ.
Vortrag: Mumiah Abu Jamal – In Prison my Whole Life – Dienstag 02.06. 18 Uhr, S2-121
Mumia Abu-Jamal, der als Journalist kompromisslos gegen Rassismus, Polizeigewalt, Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung gekämpft hat, ist seit 1981 politischer Gefangener in den USA. Mit gefälschten Beweisen wurde er als vermeintlicher Polizistenmörder zum Tode verurteilt. Eine weltweite Bewegung von UnterstützerInnen verhinderte bis heute die Hinrichtung. Seit vielen Jahren versucht er mit Hilfe von neuen Verfahren die Gefängnismauern zu verlassen. Je bekannter Mumia Abu-Jamal und der nun beinahe 27-jährige Justizskandal gegen ihn ist, und je mehr Menschen sich über die politische Repression und die menschenverachtende Todesstrafe bewusst werden, umso höher steigen seine Chancen das Jahr 2009 zu überleben und in die Freiheit entlassen zu werden. Im Rahmen des „festival contra le racisme“ sind Vertreter des Berliner Bündnisses „Freiheit für Mumia Abu-Jamal“ zu Gast. Neben dem aktuellen Stand des Verfahrens werden sie über die aktuelle politische Lage in den USA und die Situation in den US-amerikanischen Gefängnissen berichten.
Das Putzfrauen-Kabarett – Dienstag 02.06. 20:00 Uhr, AudiMin
Bereits seit 17 Jahren tourt das Putzfrauen-Kabarett des Kölner Arkadaş-Theaters durch die Republik. Die bekannte Spezialität des Putzfrauen-Kabaretts ist es, mit satirischem Schwung und ironischem Augenzwinkern schwergewichtige Fragen und Themen auf die Kabarettbühne zu zaubern und sie anschließend mit beißendem Humor zielgenau durch das Zwerchfell in die verschiedenen Hirnregionen zelebrieren zu lassen. Eine Show, die das Lachen mit dem Nachdenken verbindet und beides nicht zu kurz kommen lässt. Die Putz-Kabarettistinnen stellen sich die Frage nach der multikulturellen Existenz in Deutschland: Bringt gut gemeinte Toleranz das Integrationsziel näher? Wohin führen so genannte „Kulturkreis-Urteile“, die Frauen der Gewalt ihrer Männer aussetzen, anstatt sie zu schützen? Was wäre, wenn die Zwangsheirat zur Mode und Steinigungen zur sportlichen Erbauung aufsteigen würden? Wie funktioniert die Zündung einer Gebärmaschine? Was wäre, wenn auf deutscher Scholle eine Republik „Islamanya“ ausgerufen würde? Karten sind im AStA-Sekretariat C2-120: VVK3,- | AK 4,- Euro
Seit 1995 – seit dem ersten Bielefelder Carnival der Kulturen – gibt es die Sambistas. Die Gruppe findet sich immer wieder neu zusammen: Einige StudentInnen verlassen die Uni und damit die Samba-Gruppe, andere kommen wieder dazu. Die Verbindung von Laien und Semi-Profis entsteht so regelmäßig von Neuem. Afro-brasilianische Rhythmen und Eigenkompositionen werden auf Straßenparaden und Partys zum Besten gegeben. Kontakt: www.sambistas-bielefeld.de [www.sambistas-bielefeld.de]
Der 2005 erschienene und im folgenden Jahr auf dem World Media Festival in Hamburg mit Silber ausgezeichnete Dokumentarfilm „Black Deutschland“ ist eine intime Studie über das Denken und Fühlen einer gar nicht so kleinen Minderheit in Deutschland. Der Regisseur Oliver Hardt porträtiert schwarze Kulturschaffende, die dem Zuschauer auf emotionale, gleichwohl reflektierte und humorvolle Weise eine Idee davon vermitteln, was es bedeutet, als „Nicht-Weißer“ in einer Gesellschaft zu leben, die sich als „weiß“ definiert. Der Diskurs, der sich um den Begriff „Whiteness“ rankt, steckt in Deutschland noch in ihren Anfängen. Wer setzt die Norm? Und warum?
In offenen freundschaftlichen Gesprächen geben die ProtagonistInnen Auskunft über Fremd- und Selbstbilder, über Vorurteile, über ein tief verwurzeltes Selbstbewusstsein, aber auch über ihre Ängste und Unsicherheiten. Weitere Informationen finden sich unter: www.blackdeutschland.de [www.blackdeutschland.de]
Film: Das Youngstar Theater Projekt – Mittwoch 03.06. 17:30 Uhr, H5
Afrodeutsche Jugendliche beschreiben und inszenieren ihr Leben im deutschen Alltag. In dem selbstentwickelten Theaterstück ?real life: Deutschland? geht es den DarstellerInnen vor allem darum, eine afrodeutsche Sicht auf alltägliche Situationen auf die Bühne zu bringen. Dieser Dokumentarfilm beschreibt die Arbeit aus dem Projekt und Interviews mit den Teilnehmenden. Anschließend kann mit Projektleiter Sebastian Fleary diskutiert werden.
Der Übersetzerin Fariba (Jasmin Tabatabai) droht in ihrem Heimatland Iran die Todesstrafe, weil sie Frauen liebt. Nachdem ihr lesbisches Verhältnis entdeckt wurde, flieht sie nach Deutschland, ihr Asylantrag wird abgelehnt. Der Selbstmord eines iranischen Mitinsassen Siamak eröffnet ihr einen Ausweg aus der verzweifelten Situation: – sie nimmt seine Identität an und wird mit seiner vorläufigen Aufenthaltsgenehmigung in die schwäbische Provinz umgesiedelt. Sie kennt Deutschland aus der Literatur – auf die schwäbische Provinz ist sie nicht vorbereitet. Sie spricht wie ein Mann, geht wie ein Mann, gibt sich wie ein Mann. Jedes falsche Wort, jede Kontaktaufnahme ist für sie mit der Gefahr der Enttarnung verknüpft. Fariba will nur eins: ihre weibliche Identität zurück. Um einen falschen Pass bezahlen zu können, arbeitet sie illegal in einer Sauerkrautfabrik und lernt Anne (Anneke Kim Sarnau) kennen, eine junge Kollegin. Diese findet Gefallen an dem seltsamen Fremden. Fariba kann nicht widerstehen, zögert aber, ihren Gefühlen nachzugeben, um ihre Siamak-Fassade nicht zu gefährden; dann offenbart sie ihr Geheimnis und das Glück scheint zum Greifen nah. Spielfilm, Deutschland 2005 | Regie: Angelina Maccarone Das Café Anaconda ist während dieser Veranstaltung für alle Geschlechter geöffnet.
Musik: Klaus der Geiger – Donnerstag, 04.06. ab 13 Uhr, UniQ
Durch Vietnam-Krieg und Hippie-Kultur geprägt, ist Klaus seit 1970 Kommunarde und Straßenmusiker, eben „Klaus der Geiger“, und als solcher auch bundesweit bekannt. Neben zahlreichen Konzerten mit verschiedenen Formationen leitet er auch noch das Orchester des Kölner Kunstsalons, gibt Kurse in Improvisation und ist hin und wieder in Funk und Fernsehen zu hören bzw. zu sehen. Im Rahmen des Festivals spielt er seine Lieder live im UniQ.
Vortrag/Diskussion: Protestmöglichkeiten von Flüchtlingen – Donnerstag 04.06. 16 Uhr, C2-144
Welche Möglichkeiten haben AsylbewerberInnen zu Protestieren? Frank Gockel, Vorsitzender des Vereins „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.“ und Mitarbeiter des Bielefelder Vereins AK Asyl e.V. berichtet zusammen mit Asylsuchenden aus Remscheid über Protestaktionen gegen das Asylbewerberleistungsgesetz. Das AsylbLG trat 1993 in Kraft und regelt die staatlichen Leistungen für Asylsuchende. Diese Leistungen liegen deutlich unter denen der Grundsicherung und werden bevorzugt als Sachleistungen vergeben, so dass die Wahlfreiheit der LeistungsempfängerInnen weiter eingeschränkt wird. Betroffene berichten über Benachteiligungen und die Diskriminierung durch das deutsche Asylsystem und ihren Protest dagegen.
Lesung/Vortrag: Fremd im eigenen Land?! – Donnerstag 04.06. 18 Uhr, Raum 207, Gebäude D (FH Kurt-Schuhmacher-Str. 6)
Im Rahmen des „festival contre le racisme“ und der Veranstaltungsreihe des FH-AStA „Start Doing“ liest und referiert Natasha Kelly aus ihrem Buch „Afroism – zur Situation einer ethnischen Minderheit“. Hierin beschäftigt sich die Autorin mit HipHop als Kommunikations- und Widerstandsmedium innerhalb der (Mehrheits-)deutschen Gesellschaft. Die Referentin greift dabei musikalische Beispiele der Brothers Keepers auf. Referentin: Natasha Kelly, Kommunikationswissenschaftlerin aus Osnabrück Eine Veranstaltung des Migrationsreferats und des Referats Internationales des AStA der FH.
Vortrag: Kurdistan – aktuelle Situation und Solidaritätsbewegungen – Donnerstag 04.06. 19 Uhr, AJZ (Heeper Str. 132)
Anlässlich des ersten internationalen Camps in Amed/Diyarbakir/Südosttürkei, zu dem die kurdische Frauen- und Jugendbewegung sowie linke BasisaktivistInnen aus Europa einladen, gibt es eine Veranstaltung zur Geschichte von Kurdistan mit dem Schwerpunkt Frauenbewegung, sowie Informationen über die aktuelle Situation.
Die balkanesische Musik ist eine Musikrichtung, die stark von der Volksmusik aus Südosteuropa und der verschiedenen Volkstümer aus der Türkei beeinflusst ist. DJ Doe kommt aus Bosnien und wurde von Goran Bregović beeinflusst. Mit seiner „sljivovica“-Party hat er eine Tradition im „Milestones“ aufgebaut und legt nun in verschiedenen Diskotheken in Bielefeld und Umgebung auf. Seine Musik ist eine Mischung von rhythmischen Klängen aus Bosnien und Rumänien, lateinamerikanischer und Techno-Musik mit balkanesischen Rhythmen. Auf dem zweiten Floor in der FH-Mensa findet die bekannte und regelmäßig stattfindende „ASTATISCH“-Party, organisiert vom AStA der FH, statt.
Das Programm für das festival contre le racisme 2009 in Bamberg
05.06.2009 Auftaktparty
Konzert im Immerhin/Bamberg, veranstaltet von der amnesty international Hochschulgruppe Bamberg. Es spielen: Three Ring Circus (Alterna-Punk-Pop aus Bamberg/Nürnberg) und Mikrowelle and Higher Market Sounds (Hip-Hop aus Bamberg/Bayreuth) Einlass 20.00 Uhr, Beginn 21.00 Uhr, Eintritt 3€
08.06.09 Turning A Dream Into A Nightmare? – Menschenrechte Contra staatliche Souveränität
Als die Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedeten, war der Zivilisationsbruch und der Rückfall in die Barbarei bereits keine finstere Drohung mehr, sondern durch die nationalsozialistische Kriegs- und Vernichtungsmaschinerie zur gesellschaftsgeschichtlichen Realität geworden. Die Erklärung war das Versprechen an die Zukunft, dass Ähnliches nie wieder einem Menschen widerfahren müsse. So formulierten die Stichwortgeber wie John Humphrey, Charles Malik, René Cassin, Peng-chun Chang oder Eleanor Roosevelt einen Traum einer Welt, in der die angeborene „Würde und [die] gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt [bilden].“
Heute, 60 Jahre nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, muss angesichts zahlreicher Menschenrechtsverletzungen “ sei es beispielsweise das rigide und brutale Vorgehen Chinas gegen Oppositionelle, der Genocid in Darfur oder die ständige Vernichtungsdrohung des Iran gegen den Staat der ShoaÜberlebenden, Israel“ gefragt werden, inwieweit dieser formulierte Anspruch der Vereinten Nationen noch ernst genommen werden kann. Weitere Beispiele zu finden, fällt leider nicht schwer.
In seinem Vortrag wird Thomas von der Osten-Sacken zum Anspruch, Realität und Grenzen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sprechen und danach im Rahmen einer Diskussion für weitere Fragen zur Verfügung stehen.
Referent: Thomas von der Osten-Sacken
Zudem wird am Abend die Ausstellung „Frauenhandeln in Deutschland“ eröffnet, welche vorraussichtlich 14 Tage im Balthasar zu besichtigen sein wird. Die Ausstellung informiert über Frauenhandel nach und in Deutschland und kommt vom KOK e.V. in Berlin, dem Bundesweiten Koordinierungskreis gegen Frauenhandel und Gewalt an Frauen im Migrationsprozess e.V..
10.06.09 Human Rights Education vs. Education for Democratic Citizenship
„Human Rights Education is thinking from the perspective of the individual in danger, Education for Democratic Citizenship takes the perspective of the community in crisis”
Auf welche Weise muss Menschenrechtserziehung betrieben werden in einer Gesellschaft, in der Menschenrechte als etwas so Selbstverständliches angesehen werden, dass kaum jemand sie genauer kennt und die Meisten annehmen, dass sich im Zweifel schon jemand kümmern wird? Müssen wir uns genau deswegen Sorgen machen um die Menschenrechte und hat die Gesellschaft in derKrise vielleicht zur Folge, dass das Individuum wieder in Gefahr gerät, Opfer von Menschenrechtsverletzungen zu werden? Um welchen Preis werden in Gesellschaften mit sich verändernden Werten und Ansichten Menschenrechte verteidigt, und welche Rolle spielt die stark auf Demokratie als „die beste aller Staatsformen“ ausgerichtete Normativität der Menschenrechte?
Thema „Erinnern statt vergessen. Zeugnisse von Verfolgung und Widerstand im Bamberger Friedhof“
Referent: VVN/BdA-Bamberg
13.06.09 Kulturpolitisches Picknick
mit veg. Gegrilltem, Salaten und kühlen Getränken. Open-Stage mit Poetry-Slam, Workshops (in Zusammenarbeit mit ‚Schule ohne Rassismus‘ des Franz-Ludwig-Gymnasiums), Theater und vieles mehr.
Einfach mitmachen! Wenn ihr Fragen zur Open-Stage habt, meldet euch einfach bei uns (siehe Kontakt).
14.00 bis 18.00 Uhr vor der U11. Geschirr bitte wenn möglich selber mitbringen!
13.06.09 Abschlusskonzert mit Bambix (Nl, Punkrock) und Oh Marita (Nbg., Indie)
Vorverkaufsmöglichkeiten: Ab 18.05.09 im Balthasar (Öffnungszeiten beachten!) und 15.-17.05. auf dem Kontakt-Festival in der Aula der Universität Bamberg / Dominikanerkirche.